Radurlaub am Canal du Midi - Sète-Toulouse

An Europas schönstem Kanal entlang radeln in 10 Tagen / 9 Nächten ab 950,- €
Radurlaub am Canal du Midi - Sète-Toulouse
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Canal du Midi

Der Canal du Midi in Südfrankreich gehört zu den schönsten Kanälen Europas. Damals wie heute schlängelt sich dieser Kanal durch herrliche Landschaften und durch Orte, wo die Zeit noch immer still zu stehen scheint. Sie radeln auf dem alten Treidelpfad bis zum Ende des Canal du Midi bei Toulouse. Dabei entdecken Sie auch den ersten künstlich angelegten Stausee der Welt, um den Kanal ganzjährig mit Wasser zu versorgen. Der Radurlaub am Canal du Midi ist auch für Ungeübte geeignet.

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1. Tag
Sète

Individuelle Anreise nach Sète

Die Hafenstadt an der Mittelmeerküste Südfrankreichs empfängt sie mit mediterranen Charme. Auf allen Seiten von Wasser umgeben und von Kanälen durchzogen wird die Stadt auf der schmalen Landzunge auch als „Klein-Venedig des Languedoc” bezeichnet. Nutzen Sie den Abend für einen Spaziergang am Canal Royal oder durch das malerische Quartier „Haut“ auf den Stadthügel Mont Saint-Clair. Aus 183 Metern Höhe bietet sich ein atemberaubender Blick über die Häuser, den Hafen und das Mittelmeer. Gebuchte Mieträder stehen im Hotel bereit.
Übernachtung in Sète

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2. Tag
Cape d´Agde

Sète - Cap d`Agde, 40 km

Wer früh aufsteht, kann vor der Übergabe der Räder noch ein besonderes Schauspiel erleben: Die allmorgendliche Heimkehr der Fischkutter in den größten Fischereihafen am französischen Mittelmeer, begleitet von zahllosen Möwen, gibt ein einzigartiges Bild ab. Sète und Cap d’Agde sind durch eine 15 Kilometer lange Sandbank verbunden. Hier reiht sich ein Traumstrand an den nächsten. Fast möchte man das Radfahren vergessen. Cap d’Agde gehört zu den modernsten und größten Yachthäfen am Mittelmeer.
Übernachtung in Cap d’Agde

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3. Tag
Béziers

Cap d`Agde - Béziers, ca. 35 km

Vorbei an den bunten Fischkuttern in der Mündung des Hérault radeln Sie am Vormittag auf erholsam einsamen Wegen und Straßen und durch schattige Pinienwälder zum Canal du Midi und ihm entlang in die alte Stadt Béziers. Schon in der Eisenzeit war Béziers eine der wichtigen Städte am Mittelmeer, später Handelsstadt am Canal du Midi. Heute ist es Zentrum für Weinbau und Branntweinhandel. Bezaubernd ist der Blick vom Ufer des Flusses Orbe auf die Kathedrale und die „Pont Vieux“.
Übernachtung in Béziers

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4. Tag
Narbonne

Béziers - Narbonne, ca. 45 km

Der Tag beginnt mit einem architektonischen Kabinettstückchen. Entlang des Canal du Midi radeln Sie mit Traumpanorama auf die Stadt auf einer Kanalbrücke über den Fluß Orb. Kurz darauf begeistert die Technik erneut am Schleusenwerk Fonséranes. Immer am Kanal entlang kommen Sie nach Capestang und radeln von dort durch Weinberge in die mittelalterliche Stadt Narbonne. Neben der großartigen Kathedrale sind auch zahlreiche römischen Zeugnisse in den Gassen der Stadt zu finden.
Übernachtung in Narbonne

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5. Tag

Narbonne - Homps, ca. 45 km

Sie verlassen die alte Bischofsstadt Narbonne auf den Begleitwegen des schönen, alleengesäumten Canal de la Robine, der die Stadt mit dem Canal du Midi verbindet. Das Tagesziel Homps war einst ein wichtiger Hafen am Canal für die Winzer des umliegenden Minervois. Hier wurden die Weine der Region für den Transport in Richtung Toulouse und der Mittelmeerhäfen eingeschifft. Heute geht es entschieden ruhiger zu. Setzen Sie sich doch ans Wasser, lassen Sie die Beine baumeln und schauen Sie den Schiffen zu.
Übernachtung in Homps

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6. Tag
Carcassonne

Homps - Carcassonne, ca. 45 km

Carcassonne ist der Stern am kulturhistorischen Himmel Südwestfrankreichs. Schon von Weitem sichtbar erheben sich die Türme der Stadt wie eine Fata Morgana über die Ebenen des Languedoc. Die vielleicht am besten erhaltenen Festungsstadt Europas wurde 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und ist ein einzigartiges, riesiges Freilichtmuseum. Wer durch die Porte Narbonnaise in die Burgenstadt tritt oder auf den gewaltigen Wehrmauern der „Cité“ spazieren geht, findet sich schlagartig im Mittelalter wieder.
Übernachtung in Accolay

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7. Tag

Carcassonne - Castelnaudary, ca. 50 km

Sie verlassen Carcassonne in Richtung einer zweiten Südfranzösischen Institution. Am Canal du Midi entlang fahren Sie durch stille Dörfer nach Castelnaudary. Die Stadt ist die Wiege des Cassoulet. Der deftige Enteneintopf mit weißen Bohnen hat von hier aus seinen Siegeszug um die Welt angetreten und gilt als eines der typischen französischen Gerichte. Der schönste Blick auf die einstige Katharerstadt biete sich vom Bassin des Canal du Midi.
Übernachtung in Castelnaudary

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8. Tag
Stausee St. Férréol

Ausflug zum Stausee St. Férréol, ca. 45-55 km

Auf Nebenstraßen fahren sie mit einigen kleinen Steigungen bis zum Herzstück des Kanalprojekts aus dem 17. Jahrhundert, dem Stausee von Saint Férréol. Im Auftrag Ludwigs XIV gebaut, diente er zur Wasserversorgung des Kanals und war seinerzeit der weltweit größte Stausee. In der nahen Bastide Revel findet sich eine der schönsten Markthallen aus dem Mittelalter. Auf kleinen Straßen und am Versorgungskanal des Canal du Midi entlang geht es zurück nach Castelnaudary.
Übernachtung in Castelnaudary

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9. Tag
Toulouse

Castelnaudary - Toulouse, ca. 55 km

Kleine Landstädtchen am Canal du Midi bilden den allmählichen Übergang aus der Ruhe der Landschaft in die quirlige Großstadt Toulouse. Die „rosa Stadt“ an der Garonne hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allen voran die Basilika Saint-Sernin aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, die zu den schönsten romanischen Kirchen Südfrankreichs gehört. Hängen Sie doch noch einen Tag an, um eines der Museen oder die „Cité de l’espace“, ein interaktives Raumfahrt-Museum der ESA zu besuchen.
Übernachtung in Toulouse

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10. Tag
Toulouse

Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück ist Ihr Radurlaub am Canal du Midi leider schon zu Ende. Mit der Bahn oder dem Transfer kommen Sie zurück nach Sète. Gerne verlängern wir  auch Ihren Aufenthalt.

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Kurzinfo für den Radurlaub am Canal du Midi
  • Start / Ziel
    Sète / Toulouse
  • Dauer
    10 Tage, 9 Nächte
  • Länge
    ca. 360 Radkilometer
  • Tagesstrecken
    zwischen 35 km und 55 km
  • Streckenprofil
    Die Strecke verläuft größtenteils flach, teilweise leichte Hügel; Sie fahren auf Sand- und Kieswegen, sowie wenig befahrenen Straßen, die Strecke ist nur teilweise asphaltiert
  • Rückreise nach Sète
    In Eigenregie mit der Bahn, Verbindungen alle halbe Stunde, ohne umsteigen, Dauer ca. 1-2 Stunden, Preis ca. 40 € exkl. Rad
    Optional Rücktransfer mit dem Kleinbus ab mind. 4 Personen, nicht vom 17.07. bis 14.08.2010, auch nur Radtransport möglich